Die Papierindustrie ist auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung angewiesen und setzt sich dafür ein, um eine zuverlässige Versorgung mit Holzfasern – dem wichtigsten Rohstoff für ihre Produkte – zu gewährleisten. Gut bewirtschaftete Wälder bieten der Gesellschaft vielfältige Vorteile, darunter Lebensgrundlagen, Ökosystemleistungen und Artenvielfalt.
Die europäischen Wälder, aus denen die Papierfabriken der Region über 90 % ihrer Holzfasern beziehen, wachsen jeden Tag um eine Fläche, die 1.500 Fußballfeldern entspricht.
Nach den neuesten Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), zwischen 2005 und 2020 wuchs die Waldfläche in Europa um mehr als 58.390 km² – eine Fläche, die größer ist als die Schweiz – das entspricht einem täglichen Waldzuwachs von 1.500 Fußballfeldern! Die Waldfläche in Europa hat sich in den letzten 30 Jahren um 9 % vergrößert

Gut bewirtschaftete Wälder bieten der Gesellschaft vielfältige Vorteile
Etwa 33 Millionen Menschen (1 % der weltweiten Beschäftigung) sind Schätzungen zufolge direkt im formellen und informellen Forstsektor tätig. Sie liefern Produkte und erneuerbare Energie und sorgen zudem für die natürliche Kohlenstoffbindung und -speicherung sowie für weitere Ökosystemleistungen wie den Schutz vor Überschwemmungen und Dürren, die Verringerung von Erosionsrisiken und den Schutz von Wassereinzugsgebieten, aus denen unser Wasser stammt.
Die überwiegende Mehrheit der terrestrische Artenvielfalt ist in den Wäldern der Welt zu finden. Zusammen beherbergen sie mehr als 60.000 verschiedene Baumarten und bieten Lebensraum für 80 % der Amphibienarten, 75 % der Vogelarten und 68 % der Säugetierarten.
Die Wälder dienen nicht nur der Holzproduktion, sondern erbringen auch viele andere sehr wichtige Ökosystemleistungen, die direkt oder indirekt zum Wohlbefinden der Menschen beitragen.

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